Integrierte Proxys vs. eigene Proxys
Gologin unterstützt zwei Arten, Proxys zu nutzen – je nach Bedarf und Erfahrung.- Integrierte Proxys Integrierte Proxys werden von Gologin bereitgestellt und verwaltet. Sie sind sofort einsatzbereit, erfordern keine externe Einrichtung und arbeiten nahtlos mit unserem Browser-Fingerprinting-System zusammen. Sie sind die beste Wahl, wenn Sie eine einfache, stabile und schnelle Einrichtung wünschen, ohne mit Drittanbietern zu tun zu haben.
- Eigene Proxys Eigene Proxys werden bei Drittanbietern gekauft und manuell zu Gologin hinzugefügt. Diese Option bietet mehr Flexibilität bei der Wahl von Proxy-Anbietern, Standorten und Proxy-Formaten. Sie eignen sich besser für fortgeschrittene Nutzer, die mehr Kontrolle über ihre Proxy-Infrastruktur benötigen.
Arten von Gologin Proxys
Je nach Tarif und Bedarf bietet Gologin unter Umständen verschiedene Proxy-Typen an, zum Beispiel:- Residential-Proxys – IPs echter Nutzer, geeignet für die meisten Plattformen
- Mobile-Proxys – IPs aus Mobilfunknetzen, nützlich für Umgebungen mit höheren Vertrauensanforderungen
- Datacenter-Proxys – schneller und günstiger, aber leichter zu erkennen
- Dedicated IP - eine IP-Adresse, die ausschließlich Ihnen vorbehalten ist. Sie ändert sich nie, stammt von einem echten Internetanbieter und hat kein Traffic-Limit.
Dedicated IP, ISP-Proxy und statischer Proxy bedeuten alle dasselbe. In der Gologin-App heißt die Option Buy dedicated IP, und dieser Begriff wird in der gesamten Dokumentation verwendet.
Rotierende Proxys
Die Residential- und Mobile-Proxys von Gologin wechseln die IP-Adresse automatisch alle 5–30 Minuten. Das bedeutet, dass sich Ihre IP während einer Browsersitzung ändert. Rotation ist geeignet für:- Web Scraping
- Kurze Browsersitzungen
- Allgemeine Recherche Wann Sie keine rotierenden Proxys verwenden sollten
- Amazon und eBay erkennen, wenn sich dasselbe Konto im Laufe der Zeit von verschiedenen IP-Adressen anmeldet. Sie werten das als Hinweis darauf, dass ein Konto von Dritten verwaltet wird oder Teil eines Multi-Account-Schemas ist. Ein rotierender Proxy ändert Ihre IP bei jeder Sitzung – genau das Muster, das dort markiert wird.
- LinkedIn meldet Sitzungen ab und löst Sicherheitsprüfungen aus, wenn es zwischen Sitzungen einen IP-Wechsel bemerkt. Rotierende Proxys führen zu häufigen Abmeldungen und Verifizierungsaufforderungen.
- Wettplattformen verlangen pro Konto konstante IP-Adressen. Ein IP-Wechsel wird als verdächtige Anmeldeaktivität behandelt und führt oft zu Kontoeinschränkungen.
- PayPal und andere Finanzplattformen werten IP-Wechsel als mögliche Kontokompromittierung. Sie können das Konto einfrieren oder eine Identitätsprüfung verlangen.
Was Sie stattdessen verwenden sollten
Für die langfristige Verwaltung von Konten auf sensiblen Plattformen benötigen Sie pro Konto eine IP-Adresse, die sich nie ändert. In Gologin ist das eine Dedicated IP.
Eine ausführliche Übersicht finden Sie unter Der beste Proxy für Ihren Anwendungsfall. Konkrete Dienste finden Sie unter Empfohlene Proxy-Anbieter.
Inklusive Traffic-Kontingent
Jeder Gologin-Tarif enthält ein Proxy-Traffic-Kontingent, das in Gigabyte gemessen wird. Das ist die Datenmenge, die durch den Proxy läuft, während Ihre Profile im Internet unterwegs sind – nicht Speicherplatz. Grobe Schätzungen:- Leichtes Surfen (Feeds ansehen, Seiten lesen): ca. 0,3–0,5 GB pro Profil und Tag
- Aktive Arbeit (Medien laden, Anzeigen schalten): ca. 1–2 GB pro Profil und Tag
- 10 LinkedIn-Profile, 2 Stunden pro Tag genutzt: ca. 3–6 GB pro Monat
Siehe auch
- Gologin vs. Proxys von Drittanbietern
- So funktionieren Gologin Proxys
- Wie viel Proxy-Traffic benötige ich?
- VPN vs Proxy – worin der Unterschied besteht
- Statische vs. rotierende Proxys – warum statische Proxys für die Kontoverwaltung wichtig sind
- Ihren ersten Proxy hinzufügen